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Die Amerikaner nie auf dem Mond gewesen? Teil 1

Januar 23, 2014

Um „Verschwörungstheoretiker“ zu diskreditieren werden gern „hanebüchene“ Verschwörungstheorien (VT) herangezogen, die beispielhaft „beweisen“ was für Schwachköpfe VTler doch generell sind.

Beliebt ist dazu die Bielefeld Verschwörung aber auch die „Amerikaner nicht auf dem Mond gewesen“ Theorie.

Letztere Behauptung ist aber keineswegs so absurd wie es der Mainstream glauben machen möchte.

Um Leser zu generieren, titeln auch Mainstreammedien gern reißerisch, so kürzlich n-tv:

Bilderserie

Verschwörung, Betrug und Täuschung

Die Mondlandung – nur eine große Lüge?

  1. Es ist der 21. Juli 1969.

  2. Drei US-Amerikaner, Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins, befinden sich knapp 400.000 Kilometer von der Erde entfernt bei unserem ständigen Begleiter: dem Mond.

  3. Zwei von ihnen, Armstrong und Aldrin, betreten den Himmelskörper, während die Welt ihnen zusieht.

  4. Das ist zumindest die offizielle Version. Manch einer zweifelt diese an. Es gibt zahlreiche Verschwörungstheoretiker, die behaupten, dass die Landung der US-Amerikaner auf dem Trabanten nur inszeniert gewesen sei – um den „Wettlauf zum Mond“ gegen die UdSSR zu gewinnen.

  5. War alles eine große Lüge? Die Mondlandung nichts als ein gigantischer Bluff? n-tv.de stellt einige Verschwörungs-Thesen vor.

  6. These 1: Auf den Bildern, die die Astronauten auf dem Mond gemacht haben, hätte man Sterne sehen müssen. Die Fotos wurden also nicht auf dem Mond, sondern in einer abgedunkelten Halle auf der Erde gemacht.

  7. Diese These ist schnell widerlegt. Dazu braucht man sich nur andere Bilder anzuschauen, die auch später noch im Weltraum gemacht wurden.

  8. Zum Beispiel das hier: Die Raumstation MIR und der Mond, aber weit und breit keine Sterne. Die Erklärung ist simpel: …

  9. … Die Belichtungszeit ist zu kurz, um Sterne auf die Bilder zu bekommen. Man müsste die Blende dafür deutlich länger öffnen, was aber zur Folge hätte, dass der Rest des Bildes völlig überbelichtet und unscharf wäre. Es gilt also das Gegenteil: …

  10. … Es wäre äußerst merkwürdig, würde man auf den Bildern der Mond-Besucher Sterne am Himmel sehen.

  11. These 2: Auf Videos ist zu erkennen, wie die Astronauten auf der Mondoberfläche hüpfen. Mit circa 60 Zentimetern Höhe sind deren Sprünge nicht höher als durchschnittliche Sprünge auf der Erde. Die Gravitation auf dem Mond ist aber deutlich geringer als auf der Erde – die Sprünge hätten also deutlich höher sein müssen.

  12. Was diese These unterschlägt: Die Raumanzüge der Astronauten …

  13. … wogen über 80 Kilogramm. Dazu kommt die eingeschränkte Beweglichkeit im Raumanzug. Mit solchen Anzügen am Körper wäre ein Sprung auf der Erde nahezu unmöglich.

  14. These 3: Filmaufnahmen von Buzz Aldrin beim Aufstellen der Flagge zeigen: Die Flagge bewegt sich und weht! Da der Mond keine Atmosphäre und somit keine Luft hat, ist dies unmöglich.

  15. Doch: Die Flagge wurde nicht durch den Wind bewegt. Sie wackelt, weil Aldrin den Fahnenmast berührt. Dann schwingt sie noch einige Sekunden nach – länger als auf der Erde, da kein Luftwiderstand vorhanden ist, der die Bewegung abbremst.

  16. Danach steht die Flagge vollkommen still. Gut zu sehen auf diesem und dem nächsten Bild. Hier salutiert Buzz Aldrin vor der Flagge (seine rechte Hand ist hinter dem Kopf).

  17. Hier ist seine Hand nicht mehr am Kopf, seine Körperhaltung anders. Die Flagge hat sich aber keinen Millimeter bewegt, die Falten sind genau gleich. Zudem wurde die Flagge absichtlich an einem Querbalken aufgehängt, damit es so wirkt, als wehe sie im Wind.

  18. These 4: Viele der Fotos, die die Astronauten auf dem Mond gemacht haben, zeigen Schatten, die nicht parallel zueinander sind. Das ist unmöglich, da die Sonne die einzige Lichtquelle auf dem Mond ist. Die Bilder wurden mit Studioscheinwerfern gemacht.

  19. Aber: Es gibt auch Bilder, auf denen die Schatten parallel sind. Und auf unebenen Oberflächen wie auf dem Mond ist es nicht ungewöhnlich, dass Schatten gestaucht oder gestreckt werden. Dann scheinen sie nicht mehr parallel zu sein. Wie übrigens …

  20. These 6: Auf dem Mond herrschen extreme Temperaturen von minus 160 bis plus 130 Grad Celsius. Die Filme, mit denen die Fotos gemacht wurden, hätten solche Temperaturen nicht überstanden.
  21. Auch dieser Einwand der Verschwörungstheoretiker ist schnell widerlegt. Denn solche extremen Temperaturen findet man nur am Mond-Mittag und in der Mond-Nacht. Keiner der Aufenthalte fand zu diesen Zeiten statt.
  22. Während die Astronauten auf der Mondoberfläche waren, herrschten angenehme Temperaturen von circa 20 bis 25 Grad Celsius.
  23. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Thesen von Verschwörungstheoretikern, die belegen sollen, dass niemals Menschen auf dem Mond gelandet sind.
  24. Doch jede einzelne lässt sich bei genauerem Betrachten widerlegen. Und es gibt ein Argument, das allen Verschwörungstheorien den Garaus machen sollte.
  25. Dieses Argument ist der Aufwand, den es gekostet hätte, eine Mondlandung zu inszenieren und dafür zu sorgen, dass alle daran beteiligten Menschen den Mund halten.
  26. Schätzungen zufolge waren bis zu 400.000 Personen am Apollo-Programm beteiligt.
  27. Der logistische und organisatorische Aufwand, dafür zu sorgen, dass niemand davon auspackt, wäre enorm. Und völlig unrealistisch.
  28. Viel weniger Aufwand ist es hingegen
  29. … einfach zum Mond zu fliegen.

Quelle: http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/wissen/Die-Mondlandung-nur-eine-grosse-Luege-article11887231.html

Soweit n-tv.

Manipulation durch weglassen

Man nennt das Manipulation durch weglassen.

Nehmen wir uns das Primitivgeschreibsel mal genauer vor und beleuchten wir zudem noch mal das was ausgelassen wurde.

Wir fangen hinten an:

N-tv schreibt: Viel weniger Aufwand ist es hingegen

… einfach zum Mond zu fliegen.

Zuerst wird jedoch suggeriert es gäbe 400.000 Mitwisser die man alle irgendwie hätte zwingen müssen zu Schweigen.

Kein ernsthafter Verschwörungstheoretiker geht aber davon aus. Es besteht sogar weitgehend Konsens dass die Amis mehrfach bemannt zum Mond geflogen sind. Hinfliegen, ein paar mal umkreisen oder aber auf dem Mond sicher landen und zurückkehren, sind jedoch zwei paar Stiefel.

Dennoch ist der n-tv – Dummspruch: Viel weniger Aufwand ist es hingegen… einfach zum Mond zu fliegen. … von Ignoranz geprägt. Der Aufwand die gigantische Saturn V Rakete zu entwickeln, zu bauen und zum sicheren Einsatz bereit zu machen zeigt dass die Amerikaner es nach John F. Kennedys Ankündigung durchaus ernst meinten mit dem Flug zum Mond und zunächst auch mit der Landung dort.

Das Problem ist, Kennedy hatte ein Zeitlimit gesetzt „noch in diesem Jahrzehnt“, sagte er 1961.

Etwa ab 1968 lief einfach die Zeit davon. Erst im November 1967 erfolgte der Erstflug einer Saturn V Rakete und zwar unbemannt. Eigentlich hätte ein bemannter Erstflug schon im Februar 1967 stattfinden sollen (Apollo 1). Ein Brand in der Kommandokapsel während eines Tests kostete allen drei Astronauten am 27. Januar 1967 das Leben. Die anschließende Untersuchung förderte unzählige Mängel zu Tage deren Behebung soweit überhaupt möglich nahm rund 10 Monate in Anspruch.

Am 22. Januar 1968 wurde erstmals eine Mondlandefähre ins All befördert unbemannt und mit einer viel kleineren Saturn I Rakete (Apollo 5). Am 4. April 1968 Startet dann Apollo 6 unter Verwendung einer Saturn V, mit Raumschiff und Mondlandefähre jedoch unbemannt.

…Der Start erfolgte am 4. April 1968 um 12:00 Uhr UTC vom Kennedy Space Center in Florida. Er verlief jedoch nicht reibungslos. Heftige Vibrationen belasteten die Konstruktion, während die erste Stufe brannte. Nach der Trennung traten dann Probleme mit der zweiten Stufe auf. Zwei der Triebwerke schalteten zu früh ab, worauf die Brenndauer der restlichen Triebwerke um 58 Sekunden verlängert werden musste. Durch die Vibrationen waren einige Versorgungsleitungen gerissen. Auch die dritte Stufe musste deshalb länger brennen. Anstatt in einer kreisförmigen Umlaufbahn von 160 km Höhe über der Erdoberfläche war Apollo 6 nun in einem elliptischen Orbit mit 167 km Perigäum und 367 km Apogäum.

Nach zwei Erdumkreisungen sollte die dritte Stufe ein zweites Mal gezündet werden, um den Einschuss in eine Bahn zum Mond zu simulieren, was aber nicht gelang. Hier musste das Haupttriebwerk des Apollo-Raumschiffs kompensieren, um die geplante Höhe von 22.000 km zu erreichen. Durch die längere Brenndauer des Triebwerks des Service-Modules musste der Test des Hitzeschildes ausfallen. Die Kapsel konnte wegen Treibstoffmangels nicht auf die erforderliche Geschwindigkeit gebracht werden.

Die Kapsel wasserte am gleichen Tag um 22:23 Uhr UTC in etwa 80 km Entfernung zum Bergungsschiff USS Okinawa im Pazifik und wurde schließlich von ihr geborgen. …“

Quelle: Wikipedia

Noch Ende April 1967  in der Testphase explodieren zwei Triebwerke der zukünftigen Mondlandefähre in der Bell Aerosystems Test Facility (Lufttechnik-Testgelände Bell) in Wheatfield, N.Y.

Erst im Sommer 1968 wird die erste Mondlandefähre „Eagle“ geliefert, sie hat nur ein Triebwerk und wird auf der Erde kein einziges mal getestet oder erprobt. Im Erdorbit läuft das Triebwerk einmal für gerade einmal 4 Sekunden.

Am 3.3.1969 startet Apollo 9: mit einer Mondlandefähre an Bord gegen Ende des Tests im All spuckt das Triebwerk, hat also Aussetzer, beim Endanflug auf den Mond wäre das tödlich. Dennoch gilt der Test als bestanden.

Weiter mit Teil 2

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3 Kommentare
  1. Johann permalink

    Ich danke dem Autor für diese goldene Worte,

    Zitat:

    Urteilen Sie selbst über die “Mondlandung”
    Bevor Sie Urteilen machen Sie sich eines Klar: Die klassische, die seit der Aufklärung bewährte Methode zu Wahrheitsfindung sind Gerichtsverfahren. Geht es mit rechten Dingen zu so genügen begründete Zweifel einen Angeklagten nicht zu verurteilten.

    Zitat Ende

    Und hier bei der http://www.mondlandung.net/
    sind die so eingebildet und arrogant, daß sie jeden der an der Mondlandung zweifelt, (besonders solche wie ich die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, bin Wolgadeutschr) dann dumm und ungebildet darstellen wollen.

    Noch mal vielen Dank!
    Johann Strobel aus Lüneburg

  2. Johann permalink

    Manchmal frage ich mich, haben denn die Wissenschaftler den Verstand verloren, so wie in dem Märchen Kaisers neue Kleider?

    Und ist es ein Wunder das Lenin Stalin, Hitler etliche Millionen Menschen irre führten?

    In Russland sind die berühmten Worte von Joseph Gobbels «Всё гениальное просто» zu Deutsch, alles geniales ist einfach, sehr beliebt und bekannt, aber in Deutschland kaum jemand weiß, daß das Joseph Gobbels gesagt hat!

    Um nicht viel um den heißen Brei zu reden, will ich mich kurz fassen und erklären wie die Rakete in Wirklichkeit funktioniert.
     
    Wir leben in einer dichten Atmosphäre das sieht man besonders deutlich wenn man einen Saugnapf ansieht dass das Navigation System im Auto an der Windschutzscheibe bombenfest hält!

    Wäre auf der Erde Vakuum, natürlich würde dann der Saugnapf nicht haften! 

    Und übrigens selbst das Wort Saugen ist eine falsche Bezeichnung, denn der Saugnapf saugt nicht, sondern die dichte Atmosphäre drückt ihn zur Windschutzscheibe so stark dass er bombenfest hält!

    Also, wir müssen da umdenken, wenn wir objektiv an die Sache herangehen wollen!

    Und da die Atmosphäre so dicht ist, ist auch der Grund dass eine Rakete die Schwerkraft überwinden kann, denn die ausströmenden Gase der Rakete stößen auf die dichte Atmosphäre und erzeugen damit den Schub, so ähnlich wie die Rückwand in einer Pistole von der sich das Geschoss abstößt und nach Hinten nicht schießt. 

    Beim Eintritt in die Atmosphäre in einem zu flachen Winkel kann die Rakete sogar von der Atmosphäre abprallen!

    Und im Vakuum in der Schwerelosigkeit stößt sie sich von den eigenen ausgestoßenen Gasen ab, so wie wenn zwei Schlittschuhläufer sich auf dem Eis von einander abstoßen und in die entgegen gesetzte Richtungen gleiten! 

    Auf dem Mond wo Vakuum in der Kombination mit der Schwerkraft herrscht, können die Raketentriebwerke nichts ausrichten, weder beim Bremen bei der Landung noch beim Abflug! 

    Für die Landung benötigt man Airbags und zum Abflug eine Schleuder oder eine große Waffe mit der man die Astronauten abschießt!

    Und da im Vakuum keinerlei Moleküle gibt, gibt es auch keinen Griff für den Rückstoß gegen die Schwerkraft des Mondes, man ist durch die Schwerkraft des Mondes verankert! 
    Auch diese Neuentwicklung pulsbarer Triebwerke bringt nichts!
    http://www.space-airbusds.com/de/nachrichten/technologien-fur-die-mondlandung.html 

    Die Wahrheit ist einfach und genial, und jeder ehrlicher Mensch ist verpflichtet sie weiter zu geben!
     
    Mit freundlichen grüßen 
    Johann Strobel aus Lüneburg
     
     

  3. Johann permalink

    Zitat aus:
    http://schulen.eduhi.at/riedgym/physik/9/kraefte/newton/actreakbsp.htm
    Zwei Schüler, von denen Schüler „A“ die Masse 77 kg und Schüler „B“ die Masse 95 kg hat, sitzen sich in zwei gleichen Bürostühlen gegenüber.
    Schüler „A“ stellt seine Füße auf die Knie von Schüler „B“ (siehe Abbildung) und Schüler „B“ hebt seine Füße leicht an.
    Plötzlich streckt Schüler „A“ seine Beine aus, wodurch beide Stühle in Bewegung versetzt werden.
    Welche Aussage trifft zu:
    Richtig ist Antwort 2: Beide Schüler üben wegen des dritten Newtonschen Gesetzes (actio gegengleich reactio) eine gleichgroße Kraft aus.
    Der leichtere Schüler erfährt dadurch eine größere Beschleunigung als der schwerere Schüler.
    Zitat Ende.
    Und da dies in der horizontalen Ebene geschieht und nicht in der vertikalen wie die Rakete vom Mond startet, können wir einen Schüler durch eine Wand ersetzen,
    so dass nur der Schüler sich weg druckt und die Wand bleibt stehen.

    Warum denn durch die Wand wird der Schüler veranschaulicht, die Raketen starten doch von der Erde?

    Das ist so weil die Bürostühle veranschaulichen das Vakuum in dem keine Moleküle gibt, die Rakete gibt actio ohne reactio!

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