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Fakten und Ungereimtheiten zu den NSU/Döner – Morden Teil 4. III

November 28, 2012

Festplattenprotokolle Funkzellenabfrage Mantrailer die Sachbeweise des 21. Jahrhunderts

Zur gleichen Zeit in Zwickau

(…)Schon von Anfang an sind Ermittler der “Besonderen Aufbauorganisation Trio” / “BAT” davon ausgegangen, dass es kein Zufall ist, dass Z die “NSU”-Wohnung in Zwickau angezündet hat und es ebenso keiner ist, dass Z dies acht Minuten nach 15 Uhr tat, denn die Brandstiftung an sich lässt keinesfalls auf eine absolute Ahnungslosigkeit von Z im Zusammenhang mit dem “NSU” schließen (wie es ihre Anwälte bisher andeuteten) und außerdem, so vermuten die Ermittler des BKA, muss um 15 Uhr in der Wohnung etwas vorgefallen sein, was letztlich der Aulöser für Zs Handlungsweise war. Die Bundesanwaltschaft hat inzwischen das Puzzle wie folgt zusammengesetzt:(…)

Ja, doch, das BKA beschäftigt Spitzenkräfte, gegen 15.00 Uhr, scheint Beate Zschäpe, leicht in Panik geraten zu sein, gut erkannt. Drei Stunden nach Böhnhardts angeblichem Ableben.

(…)Beim ihrer letzten Google-Suche nach “Autounfall 31.10.” waren Böhnhardt und Mundlos bereits tot gewesen, ohne dass Z dies wusste. Auch um 12 Uhr 11, als sie ihre Mailbox aufruft und wohl Bs Nachricht “Das Geld ist da” hört, handelt Z weder aufgeregt noch beunruhigt. Wahrscheinlich wartet sie auf den Folgeanruf ihrer Freunde, dass man erfolgreich flüchten konnte. Mit einem Wohnmobil braucht man von Eisenach nach Zwickau rund zwei Stunden. Z geht wohl zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass BM bald eintreffen müssen.(…)

Spekulation ersetzt wissen !

(…)Die von der “BAT” ausgewerteten Internet-Protokolle von Zs Notebook zeigen, dass sie noch mehr als eine Stunde nach dem Tod ihrer Freunde ohne Panik weiter im Internet surft. Um 12 Uhr 11 ruft sie die Seite “Zwickauer News” auf, danach nochmals “Bild.de” (= 12 Uhr 15), über Google sucht sie nach “Bild 03.11.” (= 12 Uhr 24), dann die Internetseite von “Sachsen Radio” (= 12 Uhr 43), schließlich die Seite von “Greenpeace” (=13 Uhr 07). Kurz danach geht sie auf die Peta-Website und informiert sich “gegen Pelze” (= 13 Uhr 13) und schließlich ruft sie um 13 Uhr 26 die Seite der “Biobauern Zwickau” auf. Wahrscheinlich versucht sie, sich durch ihre Internetsuchen abzulenken. Um 13 Uhr 30 ist Z jedoch ganz offensichtlich so beunruhigt, dass sie bei Google “natürliche Mittel gegen Übelkeit” sucht. Über den Grund kann man auf Seiten des BKA nur spekulieren: mehr als drei Stunden ist der letzte Anruf nun schon her und BM sind noch nicht zurück, melden sich nicht bei ihr(…)

So wurde das schon in Teil 1 hier klargestellt. Auf Einmal können Ermittler des BKA wieder exakt Recherchieren und wie hier auch der Bundesanwalt daraus logische nachvollziehbare Schlüsse ableiten. Es liegt also nicht am Können, sondern am Wollen, dass über die Morde im Wohnmobil in Eisenach Müll erzählt wird. Derartiger Erzählungsmüll der jeder Logik Hohn spricht kommt immer dann zu Stande wenn Fakten und Lügen mit einander in Einklang gebracht werden müssen, dies aber unter dem Dach der Logik nicht möglich ist und auch Vertuschung, Manipulation und Zeugenbeeinflussung, nicht recht greifen wollen.

Das Weitere wird nur noch Auszugsweise besprochen bzw. kommentiert, da es größtenteils schon in Teil 1 Thema war:

 (…)Um 15 Uhr berichtet dann der, auch in Zwickau zu empfangende Radiosender “Antenne Thüringen” erstmals von einem Vorfall in Eisenach, bei dem zwei Tote in einem Wohnmobil gefunden wurden. Nun hat Z Gewissheit und muss schnell handeln.(…)

Möglich aber nicht sicher dass sie das gehört hat. Viel wahrscheinlicher ein Vorsprechen des VS-Füheres oder Anruf.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/228143.telefonanrufe-bei-der-terror-frau.html

(…)Als das Nazi-Mörder-Netzwerk aufflog, riefen Sachsens Sicherheitsbehörden pausenlos bei Beate Zschäpe an(…)

(…)Kannte womöglich doch jemand aus einer Innenbehörde die richtige Identität der Rechtsextremen?

Die Mutmaßung liegt nahe. Denn es kommt noch dicker. Sachsens Innenbehörden müssen erklären, wieso die Polizei am 4. November bereits um 12. 11 Uhr auf Zschäpes Handy anrief und vermutlich der Mobilbox etwas erzählte. Die offizielle Version von Böhnhardts und Mundlos’ »Selbsttötung« besagt, dass sich zwei Polizisten gegen 11:30 Uhr dem verdächtigen Wohnmobil näherten, zwei knallartige Geräusche vernahmen und in Deckung gingen. Die Eisenacher Feuerwehr musste kommen, das brennende Fahrzeug löschen. Erst danach wurden die zwei Toten aufgefunden. Das passt so gar nicht mit dem Anruf um 12.11 Uhr zusammen. (…)

(…)Gegen 15 Uhr 08 gibt es in der Wohnung im ersten Stock der Frühlingsstraße 26 in Zwickau eine Verpuffung, nachdem Z in allen Zimmern Benzin verschüttet und die Wohnung anschließend in Brand gesetzt hatte. Bevor die Wohnung komplett in Flammen steht, rennt Z schnell vom Treppenhaus in den Hof, dann auf die Straße, stellt die Katzenkörbe auf den Gehweg und bittet eine verdutzte Nachbarin, die vor einem Einfamilienhaus gegenüber steht, auf ihre Tiere aufzupassen, weil: “In der Wohnung raucht es”, wie sie sagt. Unmittelbar danach explodiert die Wohnung.(…)

8 Minuten, recht knapp für eine so weitreichende Entscheidung. Was wollte sie denn vertuschen? Waffen brennen nicht und die CDs mit den Bekennervideos soll sie ja mitgenommen haben. Weshalb eigentlich nicht alle?

Auch hier Zeitwirrwarr laut obigem Bericht (…)Um 15.37 Uhr fliegt ein Haus in der Frühlingsstraße 26 in die Luft (…)

(…)Zschäpe(…) (…)holt ihr rotes Handy aus der Handtasche und läuft in Richtung Bahnhof. Wie die Funkzellenabfrage ergab, rief Z unmittelbar nach der Radiomeldung vom Tod der Bankräuber in Eisenach ab 15 Uhr 04, verschiedene Handynummern an.

Zuerst das Telefon ihrer Freundin Susann Em*ng*r, um 15 Uhr 05 dann die Handynummer von André Em*ng*r / AE. In beiden Fällen nahm niemand ihren Anruf entgegen. (…)

Nun plötzlich haben die Behörden wieder alle Daten von Zschäpes Handy. Weshalb kein Kontakt oder Kontaktversuch zu Böhnhardt ihrem langjährigen Geliebten?

(…)Anschließend zündet Z die Wohnung an und begeht dabei einen Fehler, dem die Ermittler es zu verdanken haben, dass sie später in Zwickau so viele Spuren zum “NSU” sichern können: Z hat die Fenster ungeöffnet gelassen, löst dadurch eine Verpuffung aus, die zwar die Mauern sprengt, das Feuer aber eher mindert, anstatt es zu vergößern.(…)

Laut Feuerwehr soll es massiv gebrannt haben Löschdauer 10 Stunden.

(…)Während Z in Richtung Bahnhof läuft, der rund vier Kilometer von der Frühlingsstraße entfernt ist, ruft sie von ihrem Handy aus noch drei Mal bei AE an. Als Feuerwehrwagen und Polizeiautos an ihr vorbei zum brennenden Siedlerheim in der Frühlingsstraße fahren, erreicht Z etwa auf Höhe des Zwickauer Hauptfriedhofs AE an dessen Handy, berichtet ihm was vorgefallen ist. Der fährt ihr sofort mit seinem Auto entgegen und holt Z ein, noch bevor diese den Hauptahnhof erreicht. Z steigt in AEs Auto und beide fahren davon.(…)

Nun klappt der Nachweis über Funkzellenabfrage wieder bestens.

(…)Der Generalbundesanwalt belegt dies durch die Spur Zs, die Fährtenhunde in Richtung des Zwickauer Bahnhofs verfolgen können, bis diese nach etwa zwei Kilometern abbricht. Sie wissen deshalb, wo genau Z in das Auto von AE eingestiegen ist und können sämtliche Anrufe auf sein Handy durch die Funkzellenabfrage beweisen. (…)

Ja ist klar bis 06.11.2012 hat keiner eine Ahnung worum es eigentlich geht, aber irgendwann danach, so nach 2,3,4 oder 5 Tagen verfolgen Fährtenhunde auf Asphalt, Beton, Stein, die Fährte einer Person und die bricht plötzlich ab.

(…)Sowohl in AEs PKW als auch an den Schuhen von Z finden sie Spuren des Benzins, mit dem Z die Wohnung in Brand gesetzt hat.(…)

Welche Marke war es denn, Super bleifrei oder Super Plus oder gar E10.

 (…)Gegen 15 Zhr 45 wird die letzte Überlebende des Nazi-Trios aus Jena von AE zum Zwickauer Hauptbahnhof gefahren. Ganz offensichtlich glaubt Z, dass man sie verfolgt. (…)

Nachdem Uwe und Uwe gekillt sind, rufen ständig V – Mannführer an, Zeit sein Handy wegzuwerfen und davon auszugehen, dass man selbst an der Reihe ist.

(…)Tatsächlich fürchtet Z nach ihrer Flucht aus Zwickau ihre Verfolger. Sie fürchtet sie sogar in Jena, als sie am 08.11.2011 in den Punkthäusern der Closewitzer Straße (Foto links) ihre Großmutter ein letztes Mal besuchen will und sich nicht traut, hineinzugehen, weil sie einen Zugriff der Polizei fürchtet. Einen Einsatz den es gar nicht gibt, weil die bundesweite Fahndung nach ihr “alias Susann Dienelt alias Mandy Struck” an diesem Vormittag noch gar nicht angelaufen war. (…)

So, so am 08.11. noch keine Fahndung. Exzellente Polizei Hunde die nach über vier Tagen eine Spur finden.

Schon klar, manche Bundesländer begannen 2004, seit 2010 ziehen andere nach, bei der Beschaffung und Ausbildung der
Wunderwaffe:

Mantrailer http://de.wikipedia.org/wiki/Mantrailing

…also kommt der auch flächendeckend zum Einsatz und hat natürlich Erfolg und Beweiskraft.

(…)Dass es den Ermittlungsbehörden so schnell nach dem Tod von B und M gelang,
die Terrorserie des “NSU” (und schließlich diesen selbst) aufzudecken, ist allerdings keineswegs unlogisch oder ein Wunder und hat mit konsequenter Polizeiarbeit zu tun.(…)

Ooch Eigenlob stinkt doch !!

(…)Bei den toten Bankräubern konnen die Fingerabdrücke schnell B und M zugeordnet werden, damit wurde die Verbindung zur langjährigen Banküberfallserie hergestellt, Zudem gab es über B un M bereits Aktenvorgänge. Deshalb wissen die Ermittler bereits am 06.11.2011, wer B und M sind und das es ein Nazi-Trio war, das 1998 untergetaucht ist. Damit rückt Z plötzlich ins Interesse der Ermittler. Außerdem ist den Behörden in Thüringen schnell klar, was es mit der Ceska 83 und den beiden Pistolen HK P 2000 auf sich hat: die herausgefeilten Seriennummern der Polizeiwaffen sind noch rekonstruierbar und die Ceska hat einen Schalldämpfer. – Innerhalb nur weniger Stunden ahnen die Ermittler so am 06.11.2011, was in den letzten vierzehn Jahren in der Bundesrepublik durch BMZ geschehen sein könnte.(…)

Nach 14 Jahren, 12, 15 oder 18 Banküberfällen, 10 Morden, x Bombenanschlägen und nach dem was Böhnhardt und Mundlos an Beweismaterial ABSICHTLICH gesammelt haben und auf dem Präsentierteller zusammen mit den Videos offerierten, ist Demut und nichts als Demut bei deutschen Ermittlungsbehörden angesagt, falls das so stimmen würde. Die Rolle des VS zur Deckung, Hilfe, Anstiftung und letztlichen Ausschaltung der NSU ist ungeklärt.

Am Schuß dieser Besprechung noch eine Blick zurück zu dem Polizeipräsidenten von Gotha Michael Menzel:

Wie er gelobt wird, obwohl ja bei der Beweissicherung am und im Wohnmobil am 04.11.2012 nicht nur dilettantisch, sondern richtiggehend Beweis zerstörend vorgegangen wurde und er falsch ausgesagt und gelogen hat, lässt Rückschlüsse zu. In mindestens einer Pressemeldung hieß es die beiden Toten seinen aus dem Wohnmobil geholt worden und daneben auf Plastikplanen gelegt worden und anschließend zur Gerichtsmedizin überführt worden. Von dem Tätigwerden einer sogenannten SpuSi (Spezialabteilung Surensicherung), ist in keinem Bericht die Rede und auch auf keinem Tatortphoto sind die Herrschaften in ihren weisen Overalls zu sehen.

Dem BKA, dem LKA, dem VS und der Bundesanwaltschaft kommt das sehr gelegen, deshalb wird es weder thematisiert, noch kritisiert, noch gibt es personelle Konsequenzen. Menzel und seine Kleinstadt Polizeitruppe hatten keinen Schimmer mit wem sie es letztlich im Womo zu tun hatten. Für sie waren das normale Kriminelle die Eine oder eventuell mehrere Banken ausgeraubt hatten. Die brachten sich dem ersten Augenschein nach selbst um, also wozu SpuSi, es schien doch alles klar.

Erst im Verlaufe mehrerer Tage wurde aufgrund der Mord und Beutewaffen und schließlich durch die Videos klar, mit welch außerordentlich gefährlichen Verbrechern man es tun gehabt hatte.

Die Aussagen Menzels, auch wenn sie denen der Anwohner widersprachen waren Gold wert um davon abzulenken, dass hier mit aller Wahrscheinlichkeit ein staatlicher Geheimagent des VS zwei zuvor nützliche Werkzeuge im Kampf gegen Rechts, ermordet, ohne Gericht gerichtet und somit zum Schweigen gebracht hat.

Weiter mit Teil 5:

In einem Bericht des Focus zu einer fast fehlgeschlagenen 2. Autopsie bildet ein einziger Satz am Schluss des Berichts den Beweis, dass Mundlos sich nicht selbst erschossen haben kann.

Erläuterungen: Die Zitate von Zono Radio wurden eingerückt. Sonstige in Schrägschrift (Kursiv).

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From → Deutschland, Politik

One Comment
  1. In Eigener Sache. Hier:

    http://www.readers-edition.de/2012/11/16/fakten-und-ungereimtheiten-zu-den-nsudoner-%E2%80%93-morden-teil-2/

    …wurden die Teile 3 bis 5 von der dortigen Redaktion nicht veröffentlicht.

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